Gott hatte einen Plan

Dann kam der Mensch

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Cover: Gott hatte einen Plan - Dann kam der Mensch

Klappentext:

Was wäre, wenn wir wüssten, was kommen wird?

Wenn wir unsere Fehler erkennen könnten, bevor wir sie begehen?

Und wenn selbst dieses Wissen nicht genügte?

Im London des Jahres 1901 gelangt ein Mann in den Besitz von etwas, das es noch nicht geben dürfte. Jahrhunderte später erwacht eine künstliche Intelligenz in einer Welt, die vollkommen funktioniert und dennoch etwas Entscheidendes verloren hat. Eine Begegnung stellt infrage, was Herkunft, Erinnerung und Menschlichkeit eigentlich bedeuten. Und über allem steht eine alte Frage: Was geschieht, wenn jemand versucht, es diesmal richtig zu machen?

Vier Novellen erzählen von Wissen und Verantwortung, von Schöpfung und Erkenntnis, von freien Entscheidungen und ihren Folgen. Jede Geschichte steht für sich. Bis sie es nicht mehr tut. Jede führt in eine andere Zeit, zu anderen Menschen und anderen Antworten.

Doch manche Gedanken kehren wieder.

Manche Spuren reichen weiter, als es zunächst scheint.

Und wenn alles erzählt ist, bleibt ein Nachhall.

Gott hatte einen Plan: Dann kam der Mensch.

  • ASIN: B0HLV2PYDF
  • Herausgeber: SaarPoesie
  • Erscheinungstermin: 2. Oktober 2026
  • Sprache: Deutsch
  • Seitenzahl der Taschenbuch-Ausgabe: 336 Seiten
  • ISBN-13: 979-8176406153
  • Abmessungen: 15.24 x 2.13 x 22.86 cm

Novelle 1: 1901: Das unmögliche Wissen

Prolog: „London, 1901“

In der Nacht hatte es geschneit.

Nicht viel. Nur eine dünne Decke lag über Dächern und Simsen, über steinernen Balustraden, eisernen Geländern und den schwarzen Ästen der Platanen. In den frühen Stunden, ehe die Stadt sie berührte, war sie beinahe weiß gewesen.

Nun wurde es Morgen.

Über den Häusern hing ein farbloser Himmel. Rauch stieg aus Tausenden von Schornsteinen und sank bald wieder herab, schwer von Kohle, Ruß und Feuchtigkeit. Die ferneren Dächer verschwammen darin. Kirchtürme standen nur noch als Schatten über den Straßen.

London erwachte nicht auf einmal. Es setzte sich in Bewegung.

Hufe schlugen auf feuchtes Pflaster. Kutschen rollten aus dem Nebel, Hansom Cabs, Lieferkarren und dunkle Omnibusse, auf deren offenem Oberdeck die Menschen ihre Mäntel eng um sich zogen. Wo noch Schnee lag, klang der Tritt der Pferde weich und gedämpft. Wo Räder und Füße ihn bereits zermahlen hatten, spritzte brauner Matsch gegen die Bordsteine.

An den Straßenecken brannten noch die Lampen. Ihr gelbes Licht zerfloss in der feuchten Luft und spiegelte sich auf dem nassen Stein. Hinter Schaufenstern wurden Vorhänge zurückgezogen. Messingschilder glänzten an dunklen Türen. Dienstmädchen erschienen auf Stufen, Männer trugen Kisten durch Seiteneingänge, ein Zeitungsjunge rief seine Schlagzeilen in den Morgen.

Aus der Ferne schlug eine Glocke.

Eine zweite antwortete.

Dann gingen beide unter im Geräusch der Stadt.

Von weitem war London schön.

Der Schnee auf den Dächern. Die Kutschen im Nebel. Laternenlicht auf schwarzem Pflaster. Pferde mit dampfenden Flanken. Herren in dunklen Mänteln und hohen Hüten, Frauen unter Schirmen, die ihre langen Röcke über dem Schmutz hielten.

Doch London ließ sich nicht aus der Ferne riechen.

Zwischen den Fahrspuren lagen Pferdeäpfel, zerdrückt von Rädern und vermischt mit Schnee, Schlamm und Stroh. Vor den Stallungen stand der Geruch von Urin in der Luft. In den engeren Gassen kamen Küchenabfälle hinzu, faulendes Gemüse, Bier, nasse Wolle, kaltes Fett und Abwasser.

Der Schnee machte nichts davon sauber.

Er verbarg es nur.

Am Rand der Fahrbahn sammelte sich eine dunkle Brühe aus Wasser, Mist und Ruß. Wagenräder zogen Furchen hindurch, Pferdehufe spritzten sie gegen Mauern und Mäntel. Das Weiß des Morgens wurde grau und schließlich braun.

Weiter südlich lag die Themse.

Am Victoria Embankment öffnete sich die Stadt. Nebel lag über dem dunklen Wasser und verschluckte das gegenüberliegende Ufer. Ein Dampfschiff glitt wie ein Schatten hindurch, seine Pfeife lang und tief über dem Fluss. Auf den steinernen Brüstungen lag noch Schnee, und die großen Lampen brannten darin wie kleine goldene Feuer.

Für einige Augenblicke konnte London beinahe friedlich wirken.

Dann zog der Geruch des Flusses herauf, feucht und schlammig. Kohlenrauch wehte vom Ufer herüber. Unter den Rädern der Kutschen wurde auch hier der Schnee zu schwarzem Brei.

Nach und nach erloschen die Lampen.

Der Morgen setzte sich durch.

Bahnhöfe spien Menschen auf die Straßen. Züge donnerten über Viadukte. Geschäfte öffneten, Telegramme wurden ausgetragen, Zeitungen wechselten von Hand zu Hand. Hinter den Fenstern der wohlhabenden Viertel wurde Silber auf Frühstückstische gestellt, während wenige Straßen entfernt Männer an Toren auf Arbeit für einen einzigen Tag hofften.

Noch gehörte die Stadt den Pferden. Sie zogen Kutschen, Kohlewagen, Bierfässer, Milch, Fleisch und Post durch die Straßen. Doch zwischen ihnen tauchte gelegentlich bereits ein Motorwagen auf, knatternd und fremdartig, sodass die Pferde die Köpfe hoben.

London war alt und voller neuer Dinge. Elektrisches Licht erschien neben Gasflammen. Telegraphendrähte verbanden Häuser und Länder. Eisenbahnen durchschnitten Viertel, unter den Straßen verliefen Kabel und Rohre.

Die Welt begann schneller zu werden.

Doch an diesem Wintermorgen war London noch eine Stadt der Kutschen und Laternen.

Schwarze Dächer unter weißem Schnee.

Gelbes Licht im Nebel.

Dampfende Pferde auf dunklem Pflaster.

Die Themse unter einem farblosen Himmel.

Und überall, unter Ruß, Kohlenrauch und dem Geruch von Mist, jene eigentümliche Gewissheit, die jede große Stadt ihren Bewohnern gab:

dass der morgige Tag im Wesentlichen so aussehen würde wie der heutige.

***

Kapitel 1: „Das unmögliche Wissen“

Das Paket kam mit der gewöhnlichen Post.

Es unterschied sich zunächst nur durch das, was ihm fehlte. Kein Absender stand darauf, keine Firma, keine handschriftliche Zeile, an der sich eine Herkunft hätte erraten lassen. Sein Name und seine Anschrift waren sauber geschrieben. Das braune Papier war unbeschädigt, die Schnur fest verknotet. Er drehte das Paket zweimal um, bevor er es öffnete.

Unter dem Papier lag ein flacher schwarzer Kasten.

Er hob ihn heraus. Das Gewicht überraschte ihn. Für eine Kassette war er zu schwer, für ein Messinstrument fehlten Skalen und Zeiger. Die Oberfläche bestand aus einem Material, das er nicht recht bestimmen konnte. Es war weder lackiertes Holz noch Metall, jedenfalls nicht dort, wo seine Finger darüberstrichen. An den Seiten fand er schmale Öffnungen, kleine Buchsen und eine Reihe von Aussparungen, deren Zweck sich ihm entzog.

Der Kasten ließ sich aufklappen.

Zwei Hälften kamen zum Vorschein, verbunden durch Scharniere. Die untere trug Reihen kleiner Tasten. Die obere bestand fast vollständig aus einer dunklen, glatten Fläche. Er hielt den Gegenstand zunächst für eine elektrische Maschine. Etwas anderes bot sich kaum an. Doch er fand weder Spule noch sichtbare Kontakte, weder Glühlampe noch jene schweren Schalter, die er von elektrischen Apparaten kannte.

Neben dem Gerät lagen mehrere Kabel und ein kleines, abgerundetes Ding mit zwei beweglichen Flächen an der Oberseite. Eines der Kabel endete in einem Stecker, dessen Bauart ihm unbekannt war. Ein anderes schien zu dem kleinen Handstück zu gehören.

Ganz unten im Paket fand er vier gefaltete Blätter.

Die Überschrift lautete: Anleitung zur Benutzung des Geräts.

Er las sie einmal vollständig und dann ein zweites Mal, langsamer.

Der Verfasser setzte erstaunlich wenig voraus. Manche Anweisungen wirkten beinahe beleidigend schlicht. Das Gerät sei auf eine feste Fläche zu stellen. Der obere Teil sei anzuheben. Bestimmte Öffnungen seien nicht zu verdecken. Zum Einschalten müsse eine mit einem Zeichen versehene Taste gedrückt werden.

Andere Sätze waren schwieriger.

Von einem Bildschirm war die Rede, von einem Zeiger, von einer Auswahl und von gespeicherten Texten. Wörter wurden erklärt, als müsse damit gerechnet werden, dass der Leser sie niemals zuvor gehört hatte.

Das beruhigte ihn nicht.

Er suchte nach einem Namen, einem Hersteller, einer Adresse. Nichts.

Schließlich stellte er den Apparat auf den Tisch.

Er fand die bezeichnete Taste erst nach längerem Vergleich mit der Zeichnung in der Anleitung. Sie lag oberhalb der anderen und zeigte ein Symbol, das ihm nichts sagte. Er drückte sie kurz.

Nichts geschah.

Er las nach.

Die Taste war mehrere Augenblicke gedrückt zu halten.

Beim zweiten Versuch hörte er ein leises Geräusch aus dem Inneren. Kein Summen eines Motors, kein Klicken eines Relais. Eher ein kaum wahrnehmbares Anlaufen, als setzte irgendwo hinter dem Gehäuse ein sehr kleiner Ventilator ein.

Dann leuchtete die obere Fläche auf.

Er nahm die Hand vom Gerät.

Das Licht war gleichmäßig. Es kam nicht von einer sichtbaren Lampe. Auf der Fläche erschienen Zeichen, scharf begrenzt und vollkommen ruhig. Er beugte sich vor und suchte nach einer Glasscheibe, hinter der sich vielleicht Papier befand. Dann ging er seitlich um den Tisch, weil er an eine Projektion dachte. Doch nirgends fand er eine Lichtquelle.

Die Schrift blieb, wo sie war.

Er berührte die Fläche mit dem Finger.

Sie fühlte sich glatt und kühl an.

Nach einigen Augenblicken verschwanden die ersten Zeichen. Ein farbiges Bild erschien. Darauf lagen kleine Symbole und Wörter.

Er starrte länger auf diese Fläche als auf alles andere, was er aus dem Paket genommen hatte. Die Tasten konnte er wenigstens einordnen. Ihre Anordnung erinnerte deutlich an eine Schreibmaschine. Nicht genau, doch deutlich genug. Buchstaben, Ziffern, Zwischenraum, einige Zeichen. Drückte er eine Buchstabentaste, erschien der entsprechende Buchstabe auf der leuchtenden Fläche.

Das verstand er.

Es war sonderbar, aber es folgte einer bekannten Beziehung: Finger, Taste, Schrift.

Das kleine Handstück widersetzte sich ihm länger.

Die Anleitung nannte es Maus. Er nahm zunächst an, das sei eine scherzhafte Bezeichnung. Man solle die Maus auf einer ebenen Fläche bewegen. Dadurch werde der Zeiger auf dem Bildschirm bewegt.

Er legte sie neben das Gerät und schob sie nach rechts.

Nichts, das er bemerkte, geschah.

Er hob sie an, untersuchte die Unterseite, setzte sie wieder ab und bewegte sie diesmal weiter. Erst da sah er den kleinen Pfeil auf der leuchtenden Fläche.

Er blieb stehen.

Dann schob er die Hand langsam nach links.

Der Pfeil wanderte nach links.

Er bewegte die Maus nach vorn. Der Pfeil stieg.

Er zog sie zurück. Der Pfeil sank.

Mehrmals wiederholte er den Vorgang, zunächst mit großer Vorsicht, danach schneller. Der Zusammenhang war unmittelbar und doch völlig unbegreiflich. Zwischen seiner Hand und dem Pfeil gab es keine sichtbare mechanische Verbindung. Das Kabel führte zwar zum Gerät, aber der Pfeil befand sich in jener flachen, leuchtenden Welt hinter dem Glas.

Nach einer halben Stunde gelang es ihm, ihn gezielt über ein Symbol zu bewegen.

Nach einer weiteren Viertelstunde verstand er, was die Anleitung mit Auswählen meinte.

Er öffnete etwas mit der Bezeichnung Lexikon.

Eine leere Zeile erschien. Daneben stand: Suchen.

Die Anleitung erklärte, man solle einen Begriff eintippen und anschließend eine bestimmte Taste drücken.

Er schrieb: Wilhelm II.

Fast ohne Verzögerung füllte sich die Fläche mit Text.

Er las.

Die ersten Zeilen enthielten Angaben, die ihm vertraut waren: Name, Geburt, Familie, Stellung. Er scrollte, wie die Anleitung es nannte, noch ungeschickt weiter. Es kamen weitere Abschnitte. Regierungszeit. Außenpolitik. Persönliche Beziehungen. Ereignisse, Daten, Namen.

Er brach ab und versuchte einen anderen Begriff.

London.

Dann Röntgenstrahlen.

Dann Burenkrieg.

Bei jedem Wort geschah dasselbe. Kaum hatte er die Suche ausgelöst, lag ein neuer Artikel vor ihm. Nicht nur eine kurze Erklärung, sondern Seiten von Text. Er begann, zwischen den Begriffen zu wechseln, las einzelne Absätze, sprang zurück, suchte weiter. Was in einer gedruckten Enzyklopädie mehrere Bände und ein Regal beansprucht hätte, schien sich in diesem flachen Kasten zu befinden.

Mehr noch verstörte ihn die Geschwindigkeit.

Es gab kein Blättern, kein Register, keinen Band, den man aus dem Schrank nehmen musste. Er schrieb ein Wort, und das Wissen erschien.

Anfangs empfand er das als Kunststück.

Dann begann ihn die Sache zu beunruhigen.

John suchte absichtlich nach entlegeneren Begriffen. Personen, deren Lebensdaten er kannte. Städte, deren Einwohnerzahl er ungefähr im Kopf hatte. Politische Ereignisse der vergangenen Jahre. Chemische Elemente. Er fand Fehler, soweit er sehen konnte, nicht. Manches war ausführlicher, als es nötig erschien. Manches enthielt Angaben, deren Herkunft er nicht beurteilen konnte. Doch die überprüfbaren Dinge stimmten.

Bei einer dieser Suchen bemerkte er das Datum.

Er las den Absatz noch einmal.

Dann sah er zum Kalender an der Wand.

Der Artikel nannte ein Ereignis im Mai 1901, das noch nicht stattgefunden hatte.

Er runzelte die Stirn und las von vorn.

Der Satz stand eindeutig in der Vergangenheitsform.

Für einen Moment glaubte er, sich im Jahr geirrt zu haben. Eine lächerliche Möglichkeit, aber immerhin eine Möglichkeit. Er prüfte das Datum auf der Zeitung, die auf dem Tisch lag.

Dann suchte er einen anderen Artikel.

Wieder fand er ein Datum, das noch vor ihm lag.

Er schob den Stuhl zurück.

Die Erklärung lag auf der Hand. Jemand hatte dieses Gerät vorbereitet. Jemand hatte Texte hineingeschrieben, darunter erfundene Fortsetzungen. Vielleicht war die ganze Sache ein außerordentlich kostspieliger Scherz. Vielleicht sollte gerade die technische Fremdartigkeit des Apparats ihn dazu bringen, auch den Unsinn zu glauben, den er enthielt.

Er fühlte sich augenblicklich wohler, sobald er diesen Gedanken gefasst hatte.

Eine Fälschung konnte man prüfen.

Er suchte gezielt nach den kommenden Wochen und Monaten.

Am 6. Mai, behauptete das Lexikon, werde Johannes von Miquel im Zuge einer Umbildung aus dem preußischen Kabinett ausscheiden.

Er las den Eintrag zweimal.

Dann nahm er einen Zettel.

Johannes von Miquel. Ausscheiden aus dem preußischen Kabinett. 6. Mai 1901.

Er schrieb darunter das heutige Datum.

Den Zettel faltete er, steckte ihn in einen Umschlag und klebte ihn zu. Anschließend zog er über die Verschlusskante seine Unterschrift. Es kam ihm übertrieben vor, aber er wollte später nicht darüber nachdenken müssen, ob er sich an einen anderen Wortlaut erinnert hatte als den, den er tatsächlich gelesen hatte.

Er legte den Umschlag in eine Schublade.

Dann wartete er.

Am 6. Mai las er die Meldung in der Zeitung.

Er öffnete die Schublade erst danach.

Der Umschlag war unversehrt. Er schnitt ihn auf und legte den Zettel neben die Zeitung.

Er verglich Datum und Namen.

Eine Umbildung des Kabinetts konnte gerüchtweise bekannt gewesen sein. Vielleicht hatte jemand bessere Verbindungen als er. Vielleicht war die Entscheidung bereits gefallen gewesen, als das Paket abgeschickt worden war.

Er suchte nach einem zweiten Ereignis.

Diesmal wählte er etwas, das weiter entfernt lag, räumlich wie politisch.

Das Lexikon behauptete, am 9. Mai werde in Melbourne das erste Parlament des Australischen Bundes eröffnet.

Er schrieb auch diese Angabe auf, verschloss sie und wartete.

Die Meldung kam.

Er ärgerte sich darüber, dass er Erstaunen empfand. Die Eröffnung eines Parlaments wurde lange geplant. Wer Zugang zu ausländischen Nachrichten besaß, konnte davon gewusst haben. Ein solches Datum bewies nichts.

Er brauchte etwas, das sich nicht planen ließ.

Der dritte Eintrag war kürzer.

24. Mai. Senghenydd, Südwales. Explosion in der Universal Colliery. 81 tote Bergleute. Ein Überlebender.

Er saß eine Weile vor dem Satz.

Dann fertigte er den dritten Zettel an.

Armin Knebel

"Geschichten sind wie Haustiere: Man muss sie streicheln, füttern und gelegentlich mit ihnen hadern."

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